Gruppen und Institutionen: Eine Ontologie des Sozialen by Ludger Jansen

By Ludger Jansen

Used to be ist das Sein des Sozialen? used to be konstituiert die Existenz von Gruppen und Institutionen, ihre Identität und Dauer in der Zeit? Dieses Buch resümiert den aktuellen Diskussionsstand der Sozialontologie und argumentiert für eine Ontologie des Sozialen, die sowohl formellen als auch informellen Institutionen gerecht wird. Es schlägt dafür eine Synthese aus Positionen vor, die in der gegenwärtigen Diskussion mit den Namen von John Searle und Margaret Gilbert verbunden sind.

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Gruppen und Institutionen: Eine Ontologie des Sozialen (German Edition)

Used to be ist das Sein des Sozialen? was once konstituiert die Existenz von Gruppen und Institutionen, ihre Identität und Dauer in der Zeit? Dieses Buch resümiert den aktuellen Diskussionsstand der Sozialontologie und argumentiert für eine Ontologie des Sozialen, die sowohl formellen als auch informellen Institutionen gerecht wird.

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Fingo). 91 Vgl. Cicero, De Oratore III 177: „molissimam ceram ad nostrum arbitrium formare et fingere“. 23 24 1 Was tun Sozialontologen? sind nicht von Natur aus entstanden, nicht auf Bäumen gewachsen – das haben sie mit den fictiones der Dichter gemeinsam. Aber anders als der Inhalt einer Fabel ist der Inhalt eines Gesetzes eine gültige und wirksame Richtschnur für das soziale Miteinander. 93 Diese Liste zum Teil wenig schmeichelhafter Vorwürfe führt uns allerdings nicht weiter, wenn wir soziale Entitäten ontologisch analysieren wollen.

Es zeigt sich also, dass die eliminative Strategie nicht wirklich eine gute Antwort auf die Frage nach dem Status nicht-natürlicher Entitäten ist. 2 Warum die Reduktions-Strategie scheitert Warum die Reduktions-Strategie scheitert Die gerade diskutierte eliminative Strategie besteht darin, die Existenz der in Frage stehenden Entitäten rundheraus zu leugnen und für unsere alltagssprachlichen Existenzbehauptungen ‚ontologisch korrekte‘ Übersetzungen in eine ontologische Fachsprache anzubieten. Die reduktive Strategie ist demgegenüber etwas bescheidener.

Kripke 1980, 110–115. 31 32 2 Die Notwendigkeit von Sozialontologie sehr sparsame Ontologie nun nämlich mit sozialen Praktiken und kollektiven Intentionen angereichert. Es zeigt sich also, dass die eliminative Strategie nicht wirklich eine gute Antwort auf die Frage nach dem Status nicht-natürlicher Entitäten ist. 2 Warum die Reduktions-Strategie scheitert Warum die Reduktions-Strategie scheitert Die gerade diskutierte eliminative Strategie besteht darin, die Existenz der in Frage stehenden Entitäten rundheraus zu leugnen und für unsere alltagssprachlichen Existenzbehauptungen ‚ontologisch korrekte‘ Übersetzungen in eine ontologische Fachsprache anzubieten.

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